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Filmschauspielerin Ulrike Folkerts setzt sich für Familienzusammenführung mit Rinad ein

Natice Orhan-Daibel berichtete am 25.10. in Facebook über die Hilfskampagne von Rinad und deren Maßnahmen. Roudayna muss wieder mit ihrer Tochter Rinad vereint werden!

Bahnhofshelfer-Hilfskampagne für Rinad ist gestartet! Ulrike Folkerts, die viele von euch aus dem „Tatort Ludwigshafen“ oder Theater kennen, hat vom Schicksal dieser Familie erfahren und uns sofort ihre Unterstützung als Patin zugesagt, um dieser Familie zu helfen! Gestern haben wir sie getroffen, sie hat sich sehr viel Zeit genommen, viele Fragen gestellt, war sehr interessiert aber auch sehr betroffen. Genau so wie wir! Deshalb lassen wir nicht locker und schreiben seit mehr als einer woche Emails an verschiedene Politiker und bitten um Unterstützung, damit Mutter & Kind so schnell wie möglich wiedervereint sind!

Ich danke Ulrike Folkerts sehr herzlich für ihren Einsatz und ihre Unterstützung! Die Familie hat nach diesem Treffen Hoffnung geschöpft, weiß um unser aller Bemühungen und das gibt ihr erst mal Kraft…Vielen, vielen dank an den ASB Region Mannheim/Rhein-Neckar & Herwin Hadameck für die Bereitstellung eines Fahrzeugs! Dankeschön an Kerstin Groß, die ihre Arbeitszeit geopfert hat, um uns zu fahren und vielen dank an Dich, lieber Abed AlBaghdadi für das dolmetschen! Liebe Kerstin Riehle einen ganz lieben dank für die Kindersitze! Das wird mir in Zukunft das Organisieren von Fahrten immens erleichtern! Liebe Katharina Schnitzler dankeschön auch für deine Unterstützung! <3
Ulrike Folkerts hat auch ein Statement formuliert und wir hoffen nicht nur, wir kämpfen, dass diese Mutter ihr Kind bald bei sich hat!
Roudayna muss wieder mit ihrer Tochter Rinad vereint werden!
Eine Mutter, die mit ihrem Ehemann, ihren zwei kleinen Kindern und ihrem Baby von Syrien in den Libanon flüchtet. Strapazen, Gefahren und Verluste auf sich nimmt, um Krieg und Tod zu entkommen. Die auf dieser ersten Etappe um das Wohl und Leben ihrer Familie bangt und kämpft und dann im Libanon nach langen Überlegungen schweren Herzens beschließt, die weitere Flucht ohne das jüngste Kind, einem Baby, anzutreten.
In der Hoffnung, ein sicheres Land zu erreichen und das Baby bald auf sicherem Wege zu sich nachzuholen.
Diese Frau ist nun in einem sicheren Land, in dem sie sich nicht sicher fühlt, denn zwischen ihr und ihrem jüngsten Kind liegen mehr als 3000 Kilometer.
Durch den subsidiären Status, den die Familie erhalten hat, ist ihre Hoffnung, ihr Kind zu sich zu holen, zerbrochen. Sie ist depressiv, kann sich kaum um ihre zwei größeren Kinder kümmern und ist in den Hungerstreik getreten.
Mit der Flucht vor dem Krieg hat sie ihr Leben gerettet, aber durch die Trennung ihres jüngsten Kindes, das seit mehr als einem Jahr ohne die Liebe und Zuwendung ihrer Mutter aufwachsen muss, ist jeder Tag für sie eine Qual, jeder Tag ein Tag voller Selbstvorwürfe, jeder Tag ein kleiner Tod.
Das Wohl des Kindes sowie das Wohl der Mutter sind gefährdet, jeden Tag ein bisschen mehr.

Der Hungerstreik der Mutter ist vorerst durch die Intervention der „Bahnhofshelfer Mannheim„, des Sozialvereins „Kunterbunt e.V.„, der GV Bobenheim-Roxheim und weiterer Aktivisten abgewendet.
Die Mutter befindet sich jedoch weiterhin in einem labilen und kritischen Zustand und den möchten wir schnellstmöglich beenden, indem wir alles daran setzen, ihre Tochter Rinad mit ihr zu vereinen!

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Das Medieninteresse ist geweckt, es gab einen Radiobeitrag beim SWR, ebenso einen Filmbeitrag in der SWR Landesschau bzw. Rhein-Neckar-Zeitung als Topthema und mehrere Zeitungsartikel. Hier ein Auszug:

http://www.echo-online.de/lokales/nachrichten-rhein-neckar/jeder-tag-ist-eine-qual-fuer-sie_17439441.htm

http://www.rheinpfalz.de/lokal/frankenthal/artikel/dieser-bescheid-ist-unmenschlich/

http://swrmediathek.de/player.htm?show=3981f101-a133-11e6-8e1e-005056a12b4c

http://www.rnz.de/nachrichten/metropolregion_artikel,-Syrerin-will-nur-eins-Ihr-Baby-wieder-zu-sich-holen-_arid,233771.html