Schlagwort-Archiv: Elvira Treutler

Menschen in Not ohne Grenzen e.V. unterstützt den Kochkurs für Flüchtlinge

Am 5.5.2017 startete das „Kochprojekt“ der helfenden Engel mit einem arabischen Abend. Ob jung ob alt, egal welche Nationalität beim Kochen hatte man sich verstanden, obwohl man anfangs so seine Schwierigkeiten noch hatte. Es war schon schwierig geeignete Räumlichkeiten zu finden, die bezahlbar waren. Im Pfarrer Helmut Krüger von der Erlösergemeinde hatten die helfenden Engel dann einen „Unterstützer“ gefunden, der diesem Projekt für kleines Geld die Küche und die Räume stellte. Neben Töpfen, Geschirr und Besteck war weitgehend alles vorhanden.

Bild könnte enthalten: 1 Person, sitzt, Tisch und Innenbereich

Verschiedene Nationen und Kulturen haben sich gestern im evangelischen Gemeindehaus in Mannheim Seckenheim getroffen, um beim Kochprojekt der Helfenden Engel „kochen verbindet“ mitzuwirken.

Kochprojekt „Kochen vereint“ der Helfenden Engel unter der Leitung von Hasbiye Hennrich

Schön ist auch, dass die Stadt Mannheim über Ihren Flüchtlingsfond derartige Projekte mit unterstützt. Hier in Mannheim wird Integration gelebt, während andernorts vielfach nur von Integration von Flüchtlingen geredet wird. Einige Flüchtlinge aus dem nahegelegenen Schifferkinderheim waren mit Ihrem Leiter Herrn Ralf Waibel gekommen, der gleichzeitig im Gemeinderat der Stadt ist. Das Motto war „arabisch kochen“ 3 -Gänge sollten es werden. Geschmacklich hervorragend, war die Meinung
„Es war toll und sehr interessant für alle Gäste“, wußte Frau Seitz zu berichten, „ich komme wieder“. Immerhin waren ca. 40 Personen gekommen, wovon ein Großteil aktiv mitwirkte oder später beim saubermachen half. Nach dem Essen wurde gesungen und musiziert.
Anfangs war große Aufregung zu verspüren, was sich im Verlauf legte.
„Ich danke euch allen für eure Mitarbeit und Hilfe und den Gästen, die gestern mit uns den Abend in fröhlicher Athmosphäre verbracht haben. Es bedeutet uns sehr viel, dass unser Projekt bei euch so positiv angekommen ist“, berichtet Hasbiye Hennrich von der helfenden Engel. „Ich bin so stolz auf euch alle“
Menschen in Not unterstützt Integrationsprojekte, wie hier den Kochkurs. Gleichzeitig wurde ein Schwimmkurs ins Lebengerufen bzw. der Bahnhofshelferchor unterstützt. Leider werden den Flüchtlingen immer noch viel zu viele Vorurteile entgegengebracht. Gerade bei Kochkursen baut man schnell diese Schwellenängste ab. Es wäre zu wünschen, wenn derartige Veranstaltungen Nachahmer finden würden.

Menschen in Not ohne Grenzen e.V. unterstützt Schwimmkurs für Flüchtlinge

Musik und Sport verbindet, egal welche Sprache über Aktivitäten im Sport oder im Musizieren versteht man sich immer, selbst wenn es sprachliche Verständigungsschwierigkeiten geben sollte.

Auf Initiative von Markus Schmitt, Michael Baudermann, Hasbiye Hennrich hat am 14.1.2017 nun der erste Schwimmkurs mit unseren syrischen Freunden stattgefunden, es hat allen „tierischen“ Spass gemacht. Ab jetzt findet der Schwimmkurs unter der Leitung von Markus Schmitt wöchentlich an jedem Samstag in der Halle 3 im Herschelbad statt.

eine oder mehrere Personen, Schwimmen und Pool
unbegleitet minderjährige Flüchtlinge beim Schwimmkurs im Herschelbad

Viele unbegleitet minderjährige Flüchtlinge aus Seckenheim, aber auch aus ganz Mannheim haben wir als Teilnehmer und dies freut uns besonders. Anschließend gab es ein gemütliches Beisammensein in der Backfactory.  Interessierte können sich gerne melden.

Der Schwimmkurs wird durch den Flüchlingsfond der Stadt Mannheim gefördert und darauf sind wir stolz.

Menschen in Not unterstützt Anni Löffelholz

vor einiger zeit wurde Natice Orhahn-Deibel von den Bahnhofshelfern Mannheim auf eine Familie in der Schönau aufmerksam gemacht, deren Haus großteils den Flammen zum Opfer fiel.

 

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Brandhaus
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Brandhaus

Man sagte Ihr, da würde Kleidung und Schuhe fehlen. Schnell stellte Natice Orhahn-Deibel fest, die gleichzeitig                       2. Vorsitzende von Menschen in Not ohne Grenzen e.V. ist, dass die Familie mehr als nur Kleidung und Schuhe benötigte.

Dank Lucky, dem Haushund, konnten sich alle ins Freie retten. „Niemand ist zu Schaden gekommen, so Dirk Seifert, der Lebensgefährte von Elgin Wöhrle.

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Derzeit wohnt die Familie in einer Pension in Käfertal, sehnlichst wünschen Sie sich eine neue Bleibe, aber das ist nicht so einfach weiß Elgin Wöhrle zu berichten.

 

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Dennoch sind die derzeitigen Zustände unerträglich. Die Kinder sind traumatisiert und schreien nahezu jede Nacht, dennoch bringe ich Eliah jeden Tag in den Kindergarten in die Schönau, die beengten Räumlichkeiten machen uns das Leben schwer, die Ungewissheit mit der Versicherung und den Ämtern, wie es weiter geht, trägt uns mit Sorge, Elgin Wöhrle weiter

Über den brand wurde damals berichtet, aber über die Menschen hinter dieser Tragödie, über eine sehr große Familie und deren Not, wurde kaum etwas gesagt – eine Familie, deren Lebensstruktur in deutschland am aussterben ist, vor der ich sehr großen respekt habe! Uroma Anni Löffelholz, Oma Elgin Wöhrle und Lebensgefährte, sowie die Kinder und Enkel lebten unter einem Dach und alle waren füreinander da.

Natice Orhahn-Deibel von den Bahnhofshelfern fuhr dorthin, um sich ein Bild der Situation zu machen und berichtete. Schnell wurde klar, Menschen in Not ohne Grenzen e.V., dessen 2. Vorsitzende Natice ist, wird Anni Löffelholz soweit möglich zu helfen. Es würde auch den Rahmen sprengen, hier alles aufzulisten, was die Familie während und auch nach dem Brand erlebt hat.

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Hilfeleistungen gewähren wir von Menschen in Not ohne Grenzen e.V. soweit möglich absolut unbürokratisch und schnell. Ein Spendenkonto ist eingerichtet. Unter dem Motto „Brandhaus“ können Sie Spenden. Die Spenden kommen zu 100% der Familie zu Gute und wird für das „Notdürftigste“ verwendet. Es fehlt derzeit alles und wohnen tuen wir auf beengtem Raum, erklärt Elgin Wöhrle.

Die Uroma, Anni Löffelholz ist eine ganz liebe, warmherzige, sehr sympathische Dame von 80 jahren, ist auf einem Auge blind, auf dem anderen beträgt die Sehfähigkeit nur noch 10 % und sie leidet unter schwerer Osteoporose, muss Morphium gegen die Schmerzen einnehmen, sie benötigt Betreuung und Hilfe. Derzeit ist Anni Löffelholz in einem engen Zimmer untergebracht, das im Haupthaus der Pension liegt.  Oma Elgin, die alles managt, ist am Ende Ihrer Kräfte und Dirk Seifert wünscht sich alsbald wieder eine Arbeitsstelle, aber derzeit sei er noch krank geschrieben.

Inzwischen scheint sich das eine oder andere zum Guten zu wenden: Entsprechende Wohnungen scheinen gefunden, die untere Wohnung sei ausgeräumt und die Einrichtungsgegenstände sind beim reinigen, Versicherungsfachleute sind am Werk, um alsbald Lösungsvorschläge zu unterbreiten und die GBG Gemeinnützige Baugenossenschaft der Stadt hat ein Wohnungsangebot unterbreitet. Anni Löffelholz hat alles verloren, was aus der Wohnung von Elgin Wöhrle und Dirk Seifert zu retten ist, weiß man noch nicht, außerdem sind finanzielle Mittel notwendig, um die anstehende Kaution auch bezahlen zu können.

Es wäre der Familie zu wünschen, damit Sie bald wieder zur Ruhe kommen kann.

 

 

Menschen in Not ohne Grenzen e.V. beteiligt sich an der Smilebox Aktion

Menschen in Not ohne Grenzen E.V. beteiligt sich an der Smilebox Aktion, die initiiert wurde durch die Helfenden Engel – Hilfe für Menschen in Not in Mannheim und den Bahnhofshelfern Mannheim.

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Helferinnen und Hellfer von den „Helfenden Engeln, Mannheim“ und den „Bahnhofshelfern“

Smile-box-aktion für kinder aus benachteiligten Familien und Flüchtlingsunterkünften. Aus einzelnen Geschenkspenden werden Kartons gepackt, die den Kindern aus benachteiligten Familien und/oder Flüchtlingskindern übergeben werden, das war die Grundidee.

Für unsere SMILEBOX-Aktion brauchen wir eure Unterstützung und eure Spenden, hiess es bei den „helfenden Engeln“ und bei den „Bahnhofshelfern„. Hasbiye Hennrich und Natice Orhahn-Daibel hatten auf Facebook einen entsprechend Spendenaufruf gestartet.

Menschen in Not ohne Grenzen e.V. ist ein Verein, der Menschen, die unverschuldet in Not geraten, schnell und unbürokratisch hilft. Auch sonst wurden von dem Gründerehepaar Elvira und Rüdiger Treutler schon viele Hilfsaktionen in die Wege geleitet. Ohne die Unterstützung aus der breiten Bevölkerung geht es nicht, merkt Rüdiger Treutler an. Obwohl ein großer Teil der Spenden von den beiden Gründern kommt, so gibt es doch immer mehr, die die eine oder andere Aktion unterstützen. Spenden werden gerne angenommen, hierfür gibt es ein entsprechendes Spendenkonto. Hasbiye Hennrich und Natice Orhahn Deibel sind zusätzlich einkaufen gegangen, um dann die entsprechenden Boxen packen zu können.

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Inhalt der Smile-Box-Aktion in Mannheim
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Inhalt der Smile-Box-Aktion in Mannheim

So werden die Smile-Boxen dann gepackt, nachdem die Utensilien beieinander gewesen waren. Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen von den Bahnhofshelfern Mannheim oder den Helfenden Engeln, wäre dies nicht möglich gewesen, weiß Hasbiye Hennrich und Natice orhahn Deibel zu berichten.

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Helfende Engel bei der Konfektionierung

jetzt mußten die Boxen nur noch gekennzeichnet und mit Geschenkpapier verschönert werden

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Smile-Boxen vor der Ausgabe

Mit einer Schminkaktion und Geschenken wurden Kinder auf „Spinelli“ glücklich gemacht. Wechselseitiges Schminken war an diesem Tag angesagt und dies hatte allen Beteiligten viel Spass gemacht.

 

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Smile-Box-Aktion mit anschließendem Kinderschminken
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Kinderschminken nach der                         Smile-Box-Aktion
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Kinderschminken nach der                         Smile-Box-Aktion

 

 

Musik, Kunst und Kultur in der Neckarstadt anläßlich der Lichtmeile

Mannheim-Neckarstadt erstrahlte v. 11.11 bis zum 13.11. in besonderem Licht. Viele Häuser wurden angestrahlt, es war eine besondere Kulisse. Musik, Kunst und Kultur waren angesagt Anläßlich der Lichtmeile wurde im Volksbad eine besondere Ausstellung der Mannheimer Bahnhofshelfer eröffnet.

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Chor der Bahnhofshelfer
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Gruppenphoto vom Chor der Bahnhofshelfer mit Natice Orhahn-Daibel

 

Sport und Musik verbinden Kulturen. der Chor der Bahnhofshelfer hat dies eindrucksvoll bei der Eröffnung der Ausstellung unter Beweis gestellt.

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Fluchtwege bis ins sichere Europa
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Untensilien, die seitens der Flüchtlinge am Mannheimer Bahnhof zurückgelassen wurden
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Die Bahnhofshelfer Mannheim demonstrieren im Rahmen einer Ausbstellung im Volksbad in der Neckarstadt wie Sie den Flüchtlingen auf dem Weg zu Ihrem Ziel geholfen haben

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Die Ausstellung im Volksbad in der Mittelstraße in Mannheim-Neckarstadt beschreibt den Weg der Flucht bis hin zur Willkommenskultur in Mannheim, speziell am Bahnhof. Natice Orhan-Daibel hat hier viele Dinge zusammengetragen, die von den Flüchtlingen am Bahnhof zurückgelassen wurden.

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Gleis 2 des Mannheimer Bahnhofs, der Treffpunkt der Bahnhofshelfer
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Registrierung der Flüchtlinge, jeder Besucher kann das Procedere nachvollziehen

Hier konnte man u.a. auch einen Eindruck gewinnen, wie man registriert wurde oder die Arbeit die Tagein Tagaus von den Bahnhofshelfern geleistet wurde. Die Bahnhofshelfer hatten den Geflüchteten auf dem Weg der Weiterfahrt zur Erstaufnahmestelle geholfen.

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die tägliche Arbeit der Bahnhofshelfer in Mannheim zusammengetragen von Natice Orhahn-Daibel

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Der Beginn

Im Dezember 2013 begründete sich der Verein “Menschen in Not – ohne Grenzen“. Das Motiv zur Gründung dieses Vereines entstand als die schrecklichen Bilder von den Philippinnen Elvira & Rüdiger Treutler  nicht mehr aus dem Kopf gingen.

Menschen in tiefster  Not, die dringend Hilfe bedurften. Schnell und unbürokratisch. Doch es gibt auch vor unserer eigenen Haustüre genügend  Menschen, die der Hilfe bedürfen. Fälle, die oftmals unbemerkt bleiben und nicht auf ein breites Echo in die Medien stoßen. deshalb entschloss sich das Ehepaar Treutler  den Verein „Menschen in Not – ohne Grenzen“ zu gründen.

Der Verein hat es sich  zur Aufgabe gemacht  bei kleineren Projekten, Einzelpersonen oder Kleingruppen Hilfe und Unterstützung zu leisten aber auch bei größere Vorhaben zu initiieren. Vorrangig leisten wir Hilfe zur Selbsthilfe  gehen. Es ist das Ziel, Fälle zu schaffen, bei denen keine Abhängigkeit von Hilfsleistungen entsteht, sondern die Menschen die Unterstützung erhalten, um ihr Leben wieder unabhängig zu meistern.

Der Unterschied zu vielen anderen Hilfsorganisationen ist die Transparenz, die für die Spender geschaffen wird. Jeder, der hilft sollte genau wissen, was mit seiner Spende geschieht und welches Projekt gefördert wird. Wir bieten Spendern eine Plattform über über die sie eigene Projekt initiieren können, um sie mit Hilfe des Vereins „Menschen in Not – Hilfe ohne Grenzen“ zu realisieren.

Es grüßen Sie herzlich

Elvira Treutler                   Natice Orhan-Daibel
1. Vorsitzende                   stellvertretende Vorsitzende