Menschen in Not unterstützt Anni Löffelholz

vor einiger zeit wurde Natice Orhahn-Deibel von den Bahnhofshelfern Mannheim auf eine Familie in der Schönau aufmerksam gemacht, deren Haus großteils den Flammen zum Opfer fiel.

 

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Brandhaus
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Brandhaus

Man sagte Ihr, da würde Kleidung und Schuhe fehlen. Schnell stellte Natice Orhahn-Deibel fest, die gleichzeitig                       2. Vorsitzende von Menschen in Not ohne Grenzen e.V. ist, dass die Familie mehr als nur Kleidung und Schuhe benötigte.

Dank Lucky, dem Haushund, konnten sich alle ins Freie retten. „Niemand ist zu Schaden gekommen, so Dirk Seifert, der Lebensgefährte von Elgin Wöhrle.

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Derzeit wohnt die Familie in einer Pension in Käfertal, sehnlichst wünschen Sie sich eine neue Bleibe, aber das ist nicht so einfach weiß Elgin Wöhrle zu berichten.

 

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Dennoch sind die derzeitigen Zustände unerträglich. Die Kinder sind traumatisiert und schreien nahezu jede Nacht, dennoch bringe ich Eliah jeden Tag in den Kindergarten in die Schönau, die beengten Räumlichkeiten machen uns das Leben schwer, die Ungewissheit mit der Versicherung und den Ämtern, wie es weiter geht, trägt uns mit Sorge, Elgin Wöhrle weiter

Über den brand wurde damals berichtet, aber über die Menschen hinter dieser Tragödie, über eine sehr große Familie und deren Not, wurde kaum etwas gesagt – eine Familie, deren Lebensstruktur in deutschland am aussterben ist, vor der ich sehr großen respekt habe! Uroma Anni Löffelholz, Oma Elgin Wöhrle und Lebensgefährte, sowie die Kinder und Enkel lebten unter einem Dach und alle waren füreinander da.

Natice Orhahn-Deibel von den Bahnhofshelfern fuhr dorthin, um sich ein Bild der Situation zu machen und berichtete. Schnell wurde klar, Menschen in Not ohne Grenzen e.V., dessen 2. Vorsitzende Natice ist, wird Anni Löffelholz soweit möglich zu helfen. Es würde auch den Rahmen sprengen, hier alles aufzulisten, was die Familie während und auch nach dem Brand erlebt hat.

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Hilfeleistungen gewähren wir von Menschen in Not ohne Grenzen e.V. soweit möglich absolut unbürokratisch und schnell. Ein Spendenkonto ist eingerichtet. Unter dem Motto „Brandhaus“ können Sie Spenden. Die Spenden kommen zu 100% der Familie zu Gute und wird für das „Notdürftigste“ verwendet. Es fehlt derzeit alles und wohnen tuen wir auf beengtem Raum, erklärt Elgin Wöhrle.

Die Uroma, Anni Löffelholz ist eine ganz liebe, warmherzige, sehr sympathische Dame von 80 jahren, ist auf einem Auge blind, auf dem anderen beträgt die Sehfähigkeit nur noch 10 % und sie leidet unter schwerer Osteoporose, muss Morphium gegen die Schmerzen einnehmen, sie benötigt Betreuung und Hilfe. Derzeit ist Anni Löffelholz in einem engen Zimmer untergebracht, das im Haupthaus der Pension liegt.  Oma Elgin, die alles managt, ist am Ende Ihrer Kräfte und Dirk Seifert wünscht sich alsbald wieder eine Arbeitsstelle, aber derzeit sei er noch krank geschrieben.

Inzwischen scheint sich das eine oder andere zum Guten zu wenden: Entsprechende Wohnungen scheinen gefunden, die untere Wohnung sei ausgeräumt und die Einrichtungsgegenstände sind beim reinigen, Versicherungsfachleute sind am Werk, um alsbald Lösungsvorschläge zu unterbreiten und die GBG Gemeinnützige Baugenossenschaft der Stadt hat ein Wohnungsangebot unterbreitet. Anni Löffelholz hat alles verloren, was aus der Wohnung von Elgin Wöhrle und Dirk Seifert zu retten ist, weiß man noch nicht, außerdem sind finanzielle Mittel notwendig, um die anstehende Kaution auch bezahlen zu können.

Es wäre der Familie zu wünschen, damit Sie bald wieder zur Ruhe kommen kann.

 

 

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